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Kölner Stadt-Anzeiger (29.05.06) | Artikel als JPG |
Skulpturen aus Schrott, ausdrucksstarke Malereien und bizarre Kunstobjekte gab es am Wochenende in Hürth-Alstädten / Burbach zu sehen.
Gänzlich ernüchternd, sogar schockierend, wirkte nach diesen Betrachtungen der Anblick, der sich den Besuchern an einer Wand in dem ehemaligen Pferdestall bot. Der Künstler Abes Erd verwendet für seine Kunst alte Gasmasken. „Kriegsspielzeug, meine beste Freundin darf nicht sterben“ hat er eines seiner Werke genannt: eine Babypuppe, der er eine Säuglings-Gasmaske angelegt hat. „Diese Gasmasken wurden in einem alten Haus in der ehemaligen DDR gefunden“, erzählte der Künstler. „Ich war vor allem von dem Anblick dieser Gasmaske für Säuglinge und für Kinder geschockt.“ Fernsehbilder aus dem Irakkrieg, die ein Kind zeigten, das seine Puppe schützen wollte, brachten ihn auf die Idee, „diesen Wahnsinn des Krieges auf diese Weise zu veranschaulichen“ und so eine Art „Ablassventil“ für sein geschocktes Gemüt zu finden...."
BRITTA HAVLICE
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